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 Fotoabenteuer Polen

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Achim
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BeitragThema: Fotoabenteuer Polen   Sa 4 Nov 2017 - 23:13

Ja, in Polen, wohin ich zwischen 1976 und 1991 mehrmals reiste, konnte es damals für fotografierende Eisenbahnfreunde mindestens sehr unangenehm werden: Meine ersten Fahrten mit dem Motorroller "Troll 1" führten mich zum einen an die Zackenbahn bei Piechowice (Petersdorf) und auf den Hauptbahnhof von Legnica (Liegnitz). Ich benutzte damals die Exa 1 a mit Lichtschachteinsatz, was insofern von Vorteil war, daß man die Kamera mit der offenen Jacke weitgehend abdecken konnte. Als ich von einer Brücke bei Piechowice die SP 45 aufnahm, wurde ich schon von einem Einheimischen mißtrauisch angesehen. So setzte ich mich dann vor dem Zaun des Hauptbahnhofs von Jelenia Góra (Hirschberg im Riesengebirge) auf eine Bank, verdeckte die Exa durch die Jacke und machte durch die Gitterstäbe hindurch einige Aufnahmen von den verbliebenen Reichsbahn-Quertragwerken, an die sich dann ganz einfach solche der PKP-Bauart anschlossen. In Legnica sah ich auf dem nur etwa 200m entfernten Nordbahnhof (Legnica Polnocna) eine P 8 pr. Die nahm ich ebenfalls auf diese Art und Weise auf. Im Jahre 1978 aber hatte ich Pech auf der ganzen Linie: Ich hatte einige schöne Aufnahmen von der BR 52 im Kasten, und zwar auf der nur noch von Güterzügen befahrenen ehemaligen Kleinbahn Jauer - Maltsch (Jawór - Malczyce) und von einer Straßenbrücke hinter Bahnhof Jawór. Am nächsten Tag passierte es dann: Ich lief auf dem Gehweg unterhalb das Hauptbahnhofs von Jelenia Góra mit der umgehängten Kamera entlang, die sich allerdings in der Bereitschaftstasche befand. Auf einmal kam mir ein Geländewagen vom Typ GAS entgegen, wendete mit quietschenden Reifen und hielt neben mir. Kamera und Personalausweis wurden mir abgenommen, danach wurde ich auf die Dienststelle gebracht. Dort wurde meine Fototasche gründlich durchsucht, doch mit Tele- und Weitwinkelobjektiv wußte der Milizionär nichts anzufangen. Dann kamen die beiden, die mich in den GAS gezerrt hatten, wieder und gaben mir den Ausweis zurück. Ich mußte erneut einsteigen und ab ging es im rasanten Tempo zu einem Neubaublock. Dort wurde ein Mann herausgeholt, der offensichtlich Fotograf war, sagte "Aha, Exa", öffnete die Kamera und riß den Farbfilm mit den schönen 52er-Aufnahmen heraus. Als ich ein Protokoll verlangte, wurde mir bedeutet, ich solle machen, daß ich wegkomme. Zu allem Unglück versagte dann auch noch mein "Troll 1" den Dienst. Den Fehler, ein Verbindungskabel, dessen Isolierung während der Faht ständig gegen den heißen Schalldämpfer schwankte, wodurch Kurzschlüsse ausgelöst und die Batterie leergefahren wurde, fand ich erst später. Eine Beschwerde beim Außenministerium wurde von den polnischen Behörden mit der Behauptung, ich habe an der Bahn Spionage betrieben, einfach abgebügelt. So suchte ich mir bei späteren Reisen immer ein passendes Gebüsch, aus dem ich nicht gesehen werden konnte.
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hzol
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BeitragThema: Re: Fotoabenteuer Polen   So 5 Nov 2017 - 0:16

Hallo Achim,

sicherlich wurde damals übertrieben. Habe so eine ähnliche Situation auch schon erlebt, allerdings 1992 in London.

Früher, in der Zeit des kalten Krieges, ging es um Spionage, hauptsächlich Wirtschaftsspionage, heute geht es um Terrorabwehr.

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